Termine

 

Sonntag 23.9.2018, 10 Uhr

Matthäuskirche Ingersheim

Gottesdienst zum 100. Geburtstag von Hans Scholl

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Ingesheim

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Freitag, 5. Oktober 2018, 19 Uhr

Eugen-Grimminger-Schule Crailsheim
In den Kistenwiesen 6
74564 Crailsheim

Konzert: Esther Bejarano & Microphone Mafia

Veranstalter: Förderverein der Eugen-Grimminger-Schule Crailsheim

Im Rahmen der Crailsheimer Veranstaltungen zum 100. Geburtstag von Hans Scholl und anlässlich der Enthüllung des Scholl – Grimminger Denkmals, veranstaltet der Förderverein der Eugen-Grimminger Schule Crailsheim am 5.Oktober 2018 ein Konzert mit Lesung.

Die 93-jährige Esther Bejarano, Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz, war Mitglied des Mädchenorchesters. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und dem Kölner Hip-Hop und Rap Sänger Kutlu Yurtseven singt die Hamburgerin und erzählt von ihren Erlebnissen während der Nazizeit.

Das Konzert ist Jenny Grimminger gewidmet, die 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Jenny Grimminger, Tochter des jüdischen Crailsheimer Kaufmanns Jakob Stern, war die Ehefrau Eugen Grimmingers.

Karten für 12 € / 8 € (Ermäßigung) gibt es ab sofort im Vorverkauf in der Stadtbibliothek Crailsheim.

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Freitag, 5. Oktober 2018, 19 Uhr

Ratssaal Crailsheim

Vortrag: Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel über

Hans Scholl und der Widerstand der „Weißen Rose“

Veranstalter: Initiative Erinnnerung und Verantwortung & Stadt Crailsheim

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Samstag, 6. Oktober 2018

Ratssaal Crailsheim

Symposium: Demokratie und Europa – Bestandsaufnahme und Perspektiven

Zu den zentralen politischen Forderungen, die die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ in ihrem 5. Flugblatt formulierte, gehören eine demokratische Grundordnung und eine „großzügige Zusammenarbeit der europäischen Völker“. Beides, nach 1945 Schritt für Schritt verwirklicht, steht heute wieder auf dem Prüfstand: Viele Menschen wenden sich von der parlamentarischen Demokratie ab, die europäische Einigung sieht sich der Fundamentalkritik nationalistischer Parteien und Strömungen in allen europäischen Ländern ausgesetzt.

Das Symposium versammelt renommierte Fachleute, die ihre Standpunkte über den aktuellen Zustand des demokratischen Systems und der europäischen Einigung austauschen und Perspektiven der zukünftigen Entwicklung diskutieren.

Nähere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben

Veranstalter: Initiative Erinnnerung und Verantwortung & Weiße-Rose-Arbeitskreis Crailsheim e.V. & Stadtarchiv Crailsheim

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Ausstellung: Aalen, Rathaus-Foyer, 9. 11. – 21. 12. 2018

Eröffnungsveranstaltung: Freitag, 9. 11. 2018, 15 Uhr, Rathaus

Angezettelt

Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

Jeder kennt sie und überall kleben sie: auf Straßenschildern, Briefkästen, in S-Bahnhöfen, in Kinderzimmern, auf Liebesbriefen. Klebemarken und -zettel, auch Spuckis genannt, sind seit dem späten 19. Jahrhundert massenhaft verbreitet. Ein kleines Format, das mit großem Eifer im öffentlichen Raum verbreitet, privat gesammelt und getauscht wird. Als kostengünstiges Medium werden Aufkleber bereits früh genutzt, um Weltbilder zu popularisieren und Feindbilder zu propagieren.

Sammelbilder und -alben verbreiten und verfestigen rassistische Vorstellungen von Ungleichheit und Überlegenheit und tragen sie ins private Leben. Unter Antisemiten waren Klebezettel mit judenfeindlichen Bildern und Parolen außerordentlich populär. Doch jüdische Organisationen wehrten sich bald gegen diese Hetze und bekämpften öffentlich die antisemitische Propaganda.

Auch heute werden Sticker zur politischen Agitation genutzt. „Refugees welcome“ oder „Nein zum Heim“-Aufkleber signalisieren Akzeptanz, polarisieren oder schüchtern Menschen ein. Im Kleinformat zeigen sie heute die Beständigkeit des Antisemitismus und kolonialer Traditionen, verschiedene Facetten von Rassismus sowie das Wiedererstarken völkischen Denkens.

Die Ausstellung zeigt Klebezettel, Sammelmarken und -bilder, Briefverschlussmarken und Sticker vom Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus bis zur Gegenwart in ihren jeweiligen Kontexten. Sie erzählt eine Alltagsgeschichte von Judenfeindschaft und Rassismus, aber auch von kreativer Gegenwehr und dem Widerstand gegen diese Vorboten der Gewalt. Sie macht historische Vorbilder aktueller Hassparolen und -bilder sichtbar. Sie will den Blick schärfen für Bilder, Parolen und Symbole und dazu anregen, sich mit tradierten und neuen Erscheinungsformen von Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Ressentiments auseinanderzusetzen.

„Angezettelt“ ist eine Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und des NS-Dokumentationszentrums München. Sie war zuvor schon im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Die Ausstellung ist zweisprachig (Deutsch und Englisch).


Freitag, 16.11.2018, 18 Uhr

Geschwister-Scholl-Schule Ingersheim
Scholl-Grimminger-Zimmer (Zugang Michael-Haf-Straße)

Präsentation: Die Grimminger-Papers im Stadtarchiv

In der Veranstaltung werden die im Stadtarchiv vorhandenen Aufzeichnungen und Schriften Eugen Grimmingers vorgestellt.

Veranstalter: Scholl-Grimminger-Forum

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Montag, 19. 11. 2018, 19 Uhr

VHS Aalen
Paul-Ulmschneider-Saal
Gmünder Str. 9
73430 Aalen

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz (Berlin):

Antisemitismus in Deutschland – gestern und heute

Ein unterschwellig immer vorhandenes Phänomen erlebt derzeit wieder öffentliche Aufmerksamkeit: der Antisemitismus. Wer geglaubt hat, dass Judenhass in der deutschen Gesellschaft verschwunden oder gar überwunden sei, wurde in der jüngeren Zeit eines Besseren belehrt. Antisemitische Aktionen in Wort, Schrift und Tat, gefährden die Demokratie. Es ist notwendig, aufzuklären und zu analysieren, welche Mechanismen den Hass auf Juden prägen und wie Vorurteile auch gegen andere Minderheiten wirksam sind.

Diesen Fragen geht mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, Verfasser von Standardwerken zum Nationalsozialismus, zum Widerstand und zur deutschen Nachkriegszeit, einer der besten Kenner des alten und des neuen Antisemitismus nach. In seinen zahlreichen Arbeiten hat Wolfgang Benz, von 1990 bis 2011 Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, Ursachen, Funktionen und Wirkungen des Antisemitismus in seiner historischen Dimension ergründet: „Judenfeindschaft gilt als das älteste soziale, kulturelle, religiöse und politische Vorurteil der Menschheit“.


Montag, 10. 12. 2018

Tag der Menschenrechte / 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Aktionen in Aalen in Planung


 

Frühere Termine:

Samstag, 22. 09. 2018, 11.30 Uhr

Ellwangen, am Fuchseck

Buntes Fest für Demokratie & Menschenrechte

Veranstalter: Mahnwache Ellwangen im Bündnis mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen.

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Samstag, 22.09.2018, 9.30 Uhr

9: 30 Uhr: Geburtshaus Hans Scholl (Ingersheim-Schollenberg)

Kleine Hans-Scholl-Geburtstagsfeier

Veranstalter: Weiße-Rose-Arbeitskreis Crailsheim e.V.

11 Uhr: Postplatz Crailsheim

Enthüllung des Scholl-Grimminger-Denkmals

Veranstalter: Initiative Erinnnerung und Verantwortung & Stadt Crailsheim


Samstag, 28.7.2018, 16 Uhr

Crailsheim, Treffpunkt: Bahnhofstraße Grimminger-Gedenktafel

Grimminger-Spaziergang – von der Bahnhofstraße zum Schlossplatz

Veranstalter: Scholl-Grimminger-Forum

Rundgang: Familie – Jugend – Freunde – Beruf: Crailsheimer Anknüpfungspunkte im Leben des Eugen Grimminger.

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Freitag, 13. 7. 2018, 19 Uhr

Treffen der Regionalen Arbeitsgruppe

IG Metall
Friedrichstraße 54
73430 Aalen


Pfingstmontag, 21. Mai 2018:

Einweihung Fachsenfelder Arbeiterweg

Die Projektgruppe „Fachsenfelder Heimatgeschichte“, die Stiftung Schloss Fachsenfeld und die Ortschaftsverwaltung Fachsenfeld laden herzlich zur Einweihung des Fachsenfelder Arbeiterweges ein.

Beginn 9 Uhr an der Kreuzung Himmlinger Straße, Hirschbergstraße und Schloßreute

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8. Mai bis 14. Juni 2018:

Ausstellung: Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Willi-Bleicher-Haus Stuttgart

Ausstellungseröffnung:
Dienstag, 8. Mai 2018, 18 Uhr, Foyer
Philipp Vollrath, DGB-Stadtverbandvorsitzender
Sibylle Thelen, Landeszentrale für Politische Bildung
Prof. Angela Borgstedt, Herausgeberin des Buchs: „Mut bewiesen – Widerstandsbiographien aus dem Südwesten“, Uni Mannheim

Begleitprogramm:
Freitag, 18. Mai 2018, 18 Uhr, Willi-Bleicher-Haus
Rudolf Hangs, Neffe von Georg Elser, präsentiert einen funktionsfähigen Nachbau der „Höllenmaschine“ seines Onkels.

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8. April 2018, 11 Uhr

Georg-Elser-Gedenkstein in HDH-Schnaitheim
(GPS: 89520 Fischerweg)

Gedenken zum Jahrestag der Ermordung Georg Elsers
„Befreiende Erinnerung an einen listenreichen Schreiner“

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